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ZOOGESCHICHTEN - WAS PASSIERT WIRKLICH MIT EISBÄR, ELEFANT & CO.?

Ausstrahlungen:

am 26.09.2011, um 21:00 auf dem RBB

am 12.09.2011, um 22:00 auf dem NDR

am 15.08.2011, um 22:00 auf dem WDR

am 06.06.2011, um 22:00 auf dem WDR 

Tag für Tag, Monat für Monat begeistern sie Millionen Menschen: Zootiere, rund 32 Millionen Besucher haben die deutschen Zoos im Jahr. Das sind fast dreimal so viel wie die Bundesliga. Doch statt wie Fußballprofis ein Leben in Luxus zu führen, fristen Eisbär, Elefant & Co. ein bescheidenes Dasein. Eisbär Knut, von seiner Mutter verstoßen, wird per Hand aufgepäppelt, Medien und Besucher nehmen unermesslichen Anteil an seinem Schicksal: Knut wird zum Star und Besucherliebling, der Kult um Knut beschert dem Berliner Zoo Einnahmen in Millionenhöhe. Am 19. März 2011 stirbt Deutschlands berühmtestes Zootier mit nur vier Jahren. Welche Botschaft hinterlässt der Eisbär mit Starappeal?

 Knut steht stellvertretend für weitere Publikumslieblinge wie Elefant, Tiger & Affe. Wie diese zählt vor allem der Eisbär zu den problematischsten Arten für eine Zoohaltung. Knuts wilde Verwandte durchstreifen in Freiheit riesige Reviere – millionenfach größer als jedes Gehege. Die neuste PETA Studie stellt bei 95 Prozent aller in Deutschland in Gefangenschaft gehaltenen Eisbären stereotypes Verhalten fest. Viele Stimmen fordern seit langem eine Aufgabe der Eisbärhaltung in deutschen Zoos.

Das Problem tiergerechter Haltung haben die Zoos erkannt, heißt es häufig von Seiten der Zoobtereiber: Seit den 80er Jahren bemühen sich viele Zoos, naturnahe Gehege zu schaffen: Depri-Tiere in Depri-Gehegen - die Zeiten seien dank neuer Erlebnisgehege vorbei. Alles ist anders – aber ist auch alles gut?

 

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